Übersicht
Früher schon
ein beliebtes Wohngebiet
Wie beurteilen Anwohner die Wohnqualität?
Gebäudenutzung
- Wohnen und Gewerbe
Parken
- ein Dauerproblem

Historische
Entwicklung der Besiedlung der Hüxstraße
Die Hüxstraße wurde in historischen
Überlieferungen erstmals im Jahre 1259 schriftlich erwähnt.
Dies geschah im Rahmen einer Auflistung der Neubürger, bei der für
einen Teil der Personen der Wohnsitz angegeben wurde. Allerdings
gibt es verschiedene Indizien, die auf ein früheres Datum für
die Anlage der Straße schließen lassen.
Es wohnten also schon mindestens seit
dem 12. Jahrhundert die ersten Anwohner in der Hüxstraße, wobei
viele der Häuser auch heute noch dem ähneln, wie sie früher
einmal erbaut wurden. Die Häuser stehen unter Denkmalschutz.
Zu den günstigen Voraussetzungen,
daß die Hüxstraße früher wie heute ein beliebtes
Wohngebiet ist, zählt die Entfernung zu den Zentren Lübecks.
Dies waren früher z.B. die Stadt, der Hafen und der Markt, während
heute die Nähe zur Fußgängerzone und allen anderen Geschäften
und Restaurants in der Innenstadt geschätzt wird. Die Häuser
der Hüxstraße liegen somit am Rande der funktional bedeutenden
Bereiche.
Durch die günstigen Voraussetzungen
der Gegend konnte auch der Handel in der Hüxstraße selbst schon
frühzeitig florieren, was zusätzlich ein Anziehungspunkt für
Menschen war und ist.
Und auch heute noch begrüßen
die Anwohner den Einzelhandel und die Gastronomie und besuchen sie regelmäßig.
Das Leben in
der Hüxstraße aus der Sicht der Anwohner
Um eine repräsentative Vorstellung
vom Leben in der Hüxstraße zu bekommen, haben wir uns entschieden,
eine Auswahl von Anwohnern zu befragen.
Insgesamt haben wir zwölf verschiedene
Anwohner interviewt und eine repräsentative Auswahl dieser in
den Anhang eingebracht. Die jeweiligen Aussagen stimmen in den meisten
Fällen überein, so kann man z.B. sagen, daß nach unserer
Befragung fast alle Anwohner mit dem Leben in der Hüxstraße
zufrieden sind.
Die meisten Anwohner sind relativ junge
Menschen im Alter von 25 bis 45 Jahren und leben überwiegend als Singles
oder in Wohngemeinschaften. Wir haben allerdings auch einige
wenige ältere Menschen angetroffen, die uns aber keine Fragen beantworten
wollten.
Der Anteil an ausländischen Mitbewohnern
ist vermutlich relativ groß. Schon bei unserer Umfrage haben
wir viele Ausländer befragt, aber auch bei der Vorarbeit in der Stadtbibliothek
ist uns, während der Untersuchung der Namen der einzelnen Bewohner
aufgefallen, daß zumindest ein Drittel der Anwohner wahrscheinlich
aus dem Ausland kommt.
Die Wohnungen in der Hüxstraße
sind keine sehr langfristigen Wohnsitze der Anwohner. Die meisten wohnen
dort ca. 3 bis 4 Jahre. Man merkt dies auch, da die Mitbewohner sehr
häufig wechseln, wie uns die Anwohner mitgeteilt haben. Der Kontakt
zwischen den Mitbewohnern der einzelnen Häuser ist überwiegend
gut.
Die Größe der Wohnungen ist
von Haus zu Haus ganz unterschiedlich und dementsprechend auch die Mieten.
Die meisten Wohnhäuser haben einen
kleinen Innenhof, in dem die Hausbewohner Fahrräder und anderes abstellen
können. Gärten sind fast nie vorhanden.

Es gibt auch Reihenhäuser, die sich
in etwas größeren Innenhöfen befinden.
Diese haben Gärten, und man gelangt
zu ihnen durch urige kleine Gänge.
Insgesamt kann man sagen, daß die
Hüxstraße ein angenehmes Wohngebiet ist. Die Lärmbelästigung
des Stadtgetümmels hält sich in Grenzen, und die zentrale Lage
der Hüxstraße wird von allen Bewohnern geschätzt.
Obwohl es sowohl sehr schön renovierte als auch stark vernachlässigte
Häuser in der Hüxstraße gibt, ist das Bild, das wir von
der Hüxstraße bekommen haben, sehr positiv.
Nutzung der
Gebäude in der Hüxstraße
Wir haben alle 128 Häuser nach Hausnummern
aufgelistet. Bis zum Haus mit der Nummer 29 gibt es nur ungerade
Hausnummer, da diese sich auf der kurze Seite vor der Königstraße
befinden.
Im Durchschnitt liegt die Anzahl der Wohnungen
aller Häuser der Hüxstraße bei 1 bis 2 Wohnungen.
Das Haus mit den meisten Wohnungen ist die Nummer 57 und hat neun Wohnungen.
In fast jedem Gebäude befindet sich zusätzlich auch ein Gewerbe,
wobei das Haus mit der Nummer 96, mit vier unterschiedlichen Gewerben,
die Liste anführt.
Aus dieser Tabelle kann man also schließen,
daß die Hüxstraße vom Anfang bis zum Ende genutzt wird,
von sowohl privaten Anwohnern als auch von Geschäften.
Man sieht in der folgenden Abbildung, daß
die Häuser eng miteinander verbunden sind und natürlich auch
Ähnlichkeiten beim Bau vorhanden sind.
Heute sind die Häuser sicherlich des
öfteren von den Menschen verändert worden, aber der Baustil
wird natürlich immer erhalten bleiben.

Die
mangelnden
Parkmöglichkeiten sind ein großes Problem für die Anwohner.
Sie haben den Anwohnerparkausweis mit dem Buchstaben „C". In der
Hüxstraße
selbst darf damit nur zwischen 16 Uhr und 8 Uhr geparkt werden. Eine
Ausweichmöglichkeit ist die linke Seite des Edeka-Parkplatzes in der
Krähenstraße, Ecke Wahmstraße, wo von 8 Uhr bis 18 Uhr
geparkt werden darf. Das Problem dabei ist nur, daß ein weit
größeres Publikum parken möchte als Parkplätze vorhanden
sind. (Es sind pro Parkplatz ca. 3 Parkausweise verteilt worden!) Und tatsächlich: Knapp zehn Minuten
braucht man von den Parkplätzen in der Umgebung, um von dort
aus in die Hüxstraße zu gelangen.
Bearbeitet von: Cathrin S. & Anja Z.

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