Große
Petersgrube
Oberer Teil
Der Name Petersgrube stammt aus dem
Jahr 1285 von „Fossa sancti Petri“, der Gaben des heiligen Petrus. 1382
trug sie schon den Namen Petersgrove. Seit 1852 heißt die Straße
Große Petersgrube, abgeleitet von dem vorherigen , plattdeutschen
Namen Grote Petersgrove.
Im oberen Teil der Großen Petersgrube
findet man viele Merkmale der Gotik, z. B. das Haus Nr. 7 mit seinem spitzbogigen
Portal und gestuften Gewände. Ganz typisch sind auch die Dornsenfenster
unter den Entlastungsbögen. Die Dielenfenster im Obergeschoss befinden
sich in stichbogigen Blendnischen. Heute ist dieses Gebäude zusammen
mit Nummer 9 ein Studentenwohnheim.
Das Haus Nr. 9 ist dem Barockstil
zuzuordnen. Charakteristisch hierfür sind die Schweifgiebel und das
rundbogige Sandsteinportal. Es ist das einzige Haus in Lübeck mit
einem Blumenkelch und gerafften Schleifen im Oberlicht der klassizistischen
Haustür.
© Marina, Jenna, Nadja, Carolin,
Christina (10a)
Große
Petersgrube
Unterer
Teil

Die Häuser Nr.17 und 19 ( dritte
und vierte Fassade von links) sind eindeutig im klassizistischen Stil erbaut
worden. Man kann es an den ausgeprägten,waagerechten Fassaden und
dem Dreiecksgiebel erkennen.Die Häuser haben jedoch keinen Giebel
im mittleren Teil des Hauses.
Das Haus Nr.21 stammt aus dem Barockzeitalter.
Das deutliche Merkmal sind die Volutenkränze auf beiden Seiten. Ein
weiteres Merkmal ist die wunderschön verzierte Haustür und die
vielen Fenster sprechen ebenfalls für ein Haus aus dem Barock.
Haus Nr. 23 ist im Rokokostil erbaut
worden. Es besítzt keine Voluten und der Eingang ist rechtsbündig
gelegt.
Das Haus Nr.25 ist ein ehemaliges
Dielenhaus (Gotik) mit Treppengiebel.
Jede zweite Schicht ist glasierter
Stein. Gotische Spitzbögen und runde Blendnischen. [Eingangsverlegung
Mitte --> Links]
Die Häuser Nr. 17 bis 29 (Eckhaus
Große Petersgrube / An der Obertrave) wurden von 1975 -1985 saniert
und sind heute der Sitz der Musikhochschule Lübeck.
© Christopher, Lars, Felix,
Frederick B. (10a/b/c)
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